Tyler fragte sich, würde Ihm zuerst die rechte Hand abfallen, würd Ihm vom Provider der Zugang gesperrt, oder würde er gar als neuer Pornomessias enden, welcher wirklich alle Filme im Netz gesehen hatte.
Sein reales Sexualeben hatte Papstniveau erreicht.
In dieser ausweglosen Situation entschloss sich Tyler zur Anmeldung zu einem Salsa Kurs.
Bei Salsa dacht Tyler an dicke südländischen Frauen, welche oftmals eine Körperbehaarung aufwiesen, welche Reinhold Messner alle Ehre machen würde, und welche mit dem Salsa Kurs, wie er, zum letzten Strohhalm griffen.
Aber in der sexuellen Eiszeit musste man wohl auch mit dem Yeti kuscheln.
Der einzige Trick Anmachtrick bei Salsa bestand wohl darin, den Trainer abzuschmieren, und Ihm dann mit taktischen Hinterrückenzeichen anzudeuten, das er näher kommen sollte und die Tanzkorrektur mit den Worten „Enger?“ oder „Hey, Ihr müsst weiter tanzen“, vornehmen sollte.
Eine weitere Idee war sicherlich die Pheromone mal wieder zum Einsatz zu bringen, vielleicht benötigten diese einfach eine längere Einwirkungszeit?, auch mit Tennisbällen in der Hose konnte man den Frauen wohl beim Eindrehen imponieren.
Zum Glück bestand ein Frauenüberschuss und wenigsten die Demütigung mit einem Mann zu tanzen entfiel, und der Tanzlehrer, oh Wunder
, hatte keinerlei Interesse an Frauen.
Auch hatte Tyler zum Glück
nicht am Knoblauch am Vorabend gespart, Ihn umgab somit die Aura der Unnahbarkeit, auch die unglaubliche Pheromon Konzentration vermochte diese nicht zu neutralisieren.
Tyler schwebte mit der Geschmeidigkeit eines Panzers, welcher ein Minenfeld durchquerte über das Parkett, abwechselnd stampfte er dabei vom linken auf den rechten Fuß der Tanzpartnerinnen, so dass diese mit Stahlkappenschuhen gut beraten gewesen wären, Schweißperlen flogen dabei, gleich einem Boxer der gerade einen mächtigen Schwinger schluckte, auf die Tanzpartnerin und die in der Nähe tanzenden Paare.
Die schwere Atmung Tylers vergrößerte den Radius der Verdammnis zusätzlich.
Als nach 5 Minuten jeweils Partnerwechsel war, mussten die Frauen sowie Tyler unter das Sauerstoffzelt, Tyler weil die Lunge klapperte, die Frauen, weil das Einatmen in der Aura der Knolle wohl zu einem Lungenkollaps geführt hätte.
Am Ende musste man sich fragen, war es die Knolle?
War es der Elefant im Porzellanladen?
oder war es der Schweißausstoß gleich eines Springbrunnens?
Erfolglos